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Leben
1984
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Leben

komische Fragen...

komische Fragen, die meine Oma stellt und auf die ich allergisch reagiere:

"Bist Du schon da?", wenn ich da bin... ja natürlich! Sonst wär' ich nicht da...

"Bist Du schon aufgestanden?", wenn ich aufgestanden bin... ja natürlich! Sonst wäre ich nicht aufgestanden...

"Du gehst schon?", wenn ich in der Tür stehe und gehe... ja natürlich! Sonst stände ich nicht in der Tür...

Keine Ahnung, wie man auf sowas reagiert... ich muss mich immer zusammenreissen, um nicht zynisch zu antworten...

***
abgelegt unter Leben
26.4.07 22:51


wenn vom Gehirn ein grosses Stück fehlt

wie bei meinem Vater mittlerweile, dann bleibt das, wie ich jetzt merke, nicht ganz ohne Folgen - leider.

Logik, Erinnerungsvermögen, etc. - alles noch da.

Aber manchmal da schlägt etwas durch, was da vorher nicht war: eine Aggressivität, die schmerzt, wenn man sie spürt. Diskussionen mit ihm waren vorher schon nicht leicht und ich habe immer schwer kämpfen müssen, dass er mir eine Argumentation und die dazugehörende Meinung (oder umgekehrt) nicht schnell und im Ansatz mit einem völlig neuen Gesichtspunkt zerpflückt hat, den ich bis dahin nicht beachtet hatte.

Das geschieht jetzt immer noch, aber auf eine Weise, die mir keinen Spass mehr macht. Manchmal bekomme ich den Eindruck, dass er geradezu fanatisch wird. Sein Ton wird sehr ruppig und seine Worte sind so schneidend und scharf, dass man am liebsten (und besten wahrscheinlich) die Diskussion behutsam auslaufen lässt - was wir im Familienkreis in den letzten Wochen auch gemacht haben.

Dazu kommt ein Bedürfnis nach Ruhe in einem Mass, das vorher nicht so da war. Neulich war da ein bellender Hund auf meinen Vater zugesprungen - freudig und mit wedelndem Schwanz. Worauf mein Vater einen Wut- und Schreianfall bekam, den Hund und die Besitzerin mit harten Worten beschimpft hat. Oder auch die Tatsache, dass er neulich die örtlichen Buben, die am Karfreitag traditionsgemäss mit Ratschen/Rätschen durch den Ort gezogen sind und die Leute um 7 Uhr früh aus dem Bett gelärmt haben, mit einem Geschrei so beschimpft hat, dass sie gleich am nächsten Tag nochmal und früher kamen. Er verlässt das Zimmer, wenn jemand anderes fern sieht, weil ihn der Lärm stört. Er hat panische Angst vor Erkältung und zieht deswegen immer eine Mütze auf - selbst bei 23 Grad wie am Wochenende.

Allerdings macht mir das gerade alles nix und ich bin einfach nur froh, dass er noch nicht tot ist. Meine Oma fragte mich neulich, ob ich da überhaupt noch lachen könnte.

"Kann Dein Vater jetzt überhaupt noch jemals glücklich sein?!?!?"

Ja natürlich. Da hab ich direkt die 5 Stufen der Trauer aus 'Scrubs' übersprungen und bin zur 'acceptance' übergegangen - was anderes bleibt einem gar nicht übrig finde ich - ansonsten trauert man das bisschen Lebenszeit, dass einem mit einem so tot-/krebskranken Vater noch bleibt auch noch weg - zusätzlich zu der Zeit, die einem eh schon unter den Füssen weggezogen wurde, weil er 20 oder sogar 30 Jahre früher stirbt als normal ist.

Weinen muss ich manchmal trotzdem noch - einfach so spontan... versuch' aber nicht so oft an die schlimmen Seiten zu denken...

***
abgelegt unter Leben
12.4.07 15:43


Beten tun die Christen

Ich wohne ja bei meiner Oma und mir macht das auch wirklich Spass und ich denke, nicht viele Leute haben heute in Ihrem Leben die Gelegenheit Ihre Grosseltern nicht nur ab und zu auf Besuch kennen zu lernen, sondern so wie ich gerade meine Oma. Es ist schön.

Nicht immer halt, wie das so normal ist im Leben und eine Sache, die mich regelmässig fast die Wand hochtreibt ist das Beten bzw. ihr Christentum. Ich habe nichts gegen das Beten bzw. das Christentum. Wogegen ich aber was habe ist der missionarische Eifer, den viel zu viele Christen an den Tag legen. Ich kann es verkraften, wenn jemand an Gott oder sonstwas glaubt, auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann. Christen dagegen (und da sind sie z.B. den Juden oder den Moslems um Jahrtausende hinterher) können es meiner Erfahrung nach nur schwer akzeptieren, wenn jemand nichts mit Ihrem Glauben anfangen kann.

Und so jemand ist meine Oma. Standardsätze:

"Du wirst auch noch ein guter Christ."

"Ich bring Dir das Gebet bei und dann betest Du jeden Abend, gell!"

usw.

Und jetzt, wo ihr meine Mutter erzählt hat, dass mein Vater den schlimmsten Gehirntumor hat, den es bislang gibt, betet sie lange für sein Gesund-Werden. Darf sie ja, aber mich dann zu drängen, auch für ihn zu beten, das macht mich wütend. Ich will nicht beten. Kein Lust, kein Verständnis dafür. Ich brauch's nicht und wenn jemand anders das braucht - von mir aus. Ich will und brauch es nicht für meinen Seelenfrieden.

Jetzt könnte man einwenden, dass das ja eine alte Frau ist, aber es gibt genug junge Leute, die das auch denken. Erst vor kurzem wieder hat ein Politiker der CDU stolz verkündet, es müssten mehr katholische Kindergärten eröffnet werden, damit den Kindern schon früh die christliche Religion nahe gebracht werden könne. Hallo!?!?!

Wie gesagt: dieser missionarische Eifer, der kotzt mich an!

Hab keine Lust, das Rosenkränze zu beten.

***
abgelegt unter Gesellschaft
29.3.07 20:33


Das menschliche Gehirn

vorhin mit meinem Vater etwa eine Stunde telefoniert. Faszinierend! Ihm fehlt im Gehirn ein Stück der Grösse einer Mandarine und man merkt es nicht! Er weiss alles, kann alles und ist ganz normal wie immer. Ich habe zwar gelesen, dass solche Eingriffe z.B. aus vorher friedfertigen Menschen aggressive Leute machen können; davon ist bei ihm aber (noch) nichts zu spüren. Irgendwie macht eines das ein bisschen fröhlicher... mich zumindestens. Nichts wäre schlimmer gewesen, als wenn er auf einmal nicht mehr in der Lage gewesen wäre mit mir zu sprechen - und zwar so wie vorher... es gibt noch so viel, was ich mit ihm bereden möchte... so viel, was ich ihm stolz berichten möchte... die Arbeit lenkt mich dabei fast mehr ab, als mir lieb ist.

***
abgelegt unter Leben
18.3.07 20:23


just when You think...

...everything is right, life hits You in the face with its iron fist...


I hope
that I don't wake one day
to realize
that I did not do
what I wanted to

...job hab' ich... das dass nicht alles ist, wurde mir gerade schmerzlich bewusst gemacht... gut, mein Opa starb neulich an Krebs... er war alt... wer nicht alt ist, ist mein Vater... und der hat einen Gehirntumor, wie letzte Woche bei einer Routineuntersuchung festgestellt wurde; Krebs im Endstadium... bei der folgenden Operation wurde ihm ein Stück seines Gehirns in der Grösse einer Mandarine entfernt... der Rest ist verseucht durch weit ausgebreitete Metastasen... Chemotherapie folgt nun... 1 von 2 Patienten überlebt diese Art der Erkrankung... Mein Vater!

Oh wie leer fühlt sich auf einmal mein ganzes Jobgejammer und Studiengejammer an...

nichts ist für immer und schon gar nicht das Leben... werde sehen, dass ich das Zeug, dass ich schon immer tun wollte, auch mache... wer weiss, wie viel Zeit ich dafür habe...

[Nach der Nachricht vom Gehirntumor konnte ich erstmal tagelang nicht aufhören zu heulen... bei jeder Gelegenheit... jetzt Trotz...]

und eines der Dinge sind ein paar lange Gespräche mit meinem Vater... ich hoffe nur, das was jetzt schon in seinem Kopf fehlt, wird das nicht verhindern...

***
abgelegt unter Leben
14.3.07 22:12


Lars Behrenroth und Alfred Brendel gut zum Arbeiten

Dicker Tip nur so nebenbei:

http://www.myspace.com/larsbehrenroth

Sehr coole House-Musik. Werd ich mir von meinem ersten Gehalt gönnen :-)))

Ausserdem sehr schön (höre ich immer Nachts beim Arbeiten an der Diplomarbeit):

Die Aufnahmen von Mozarts Klavierkonzerten mit Alfred Brendel, Sir Marriner und dem Orchester von St Martin in the Fields... einfach tolle Musik..

***
abgelegt unter Leben
23.2.07 19:58


Ladendetektive und gute Stimmung

Gestern war ich im örtlichen 'Kaufland' und war zunächst etwas erschlagen von der Produktvielfalt, die ich in derartiger Üppigkeit schon lange nicht mehr in einem Lebensmittelmarkt gesehen habe. In der Kühltheke habe ich gefühlte 40 Sorten Kartoffelsalat gesehen. Gleiches für Gurken, Peperoni – die Produkte, auf die ich geachtet habe. Mir fiel dann eine Frau ein, die erst beim Einräumeneines Kühlregals mithalf, dann Richtung Kasse strebte und mir schon 5 Minuten später abermals mit leeren Händen aus der Richtung des Kaufland-Eingangs entgegen kam. Vermutlich einen Ladendetektivin und dann fiel mir etwas ein, auf das ich schon die zahlreichen Male hätte kommen sollen, die ich bisher in meinem Leben schon gefragt worden bin von Detektiven oder Kassiererinnen, ob 'man mal einen Blick in meinen Rucksack werfen könne'. Denn nächstes Mal, wenn ich derart angesprochen werde, dann werde ich den Blick nur dann erlauben, wenn man mir auch einen Blick in den Rucksack/Geldbeutel/Handtasche des entsprechenden Mitarbeiters gewährt; wenn schon dann gleiches Recht für alle. Wenn mein Recht auf Privatsphäre verletzt wird, dann doch bitte auch umgekehrt. Wahlweise könnte ich mir auch vorstellen, einen Blick in die privaten Taschen des Geschäftsführers bzw. der Geschäftsführerin zu werfen.

Der Gedanke hat mir auf jeden Fall gute Stimmung bereitet, bis ich im teuren Internetcafe war (1 Euro pro halbe Stunde), in dem Torpark nicht lief und ich deswegen meinen Blog nicht weiterschreiben konnte und in dem der Junge neben mir mit einem Mädchen chattete, das ihm Bilder von sich in Unterwäsche schickte – da war ich etwas neidisch, denn (halb)nackte Bilder von sich hat mir meine Freundin noch nie geschickt... cleveres Mädchen, denn solche Bilder können sich mit oder ohne Hilfe des ursprünglichen Empfängers in Windeseile verbreiten (Beispiele gibt’s ja genug – man denke nur an 'BestofBest'-Serien von 'Wixar', der die ganzen unfreiwilligen Amateur-Pornos gesammelt und ins Edonkey-Netzwerk gestellt hat – 'interessant' anzusehen nur für die, die nicht abgebildet sind...).

Nur noch neun Tage für meine Diplomarbeit und ich muss noch soviel schreiben und korrigieren... bin ich froh, wenn der Scheiss vorbei ist... Auf Sylvester freue ich mich dagegen – nur mit meiner Freundin zu zweit mit Käsefondue und einem ausgiebigen Schaumbad – sie ist allein zuhaus und das wird gut werden :-)))

***
abgelegt unter Leben
30.12.06 14:54


Vertrauen in der Familie

Weihnachten vorbei und fast könnte ich versucht sein, zu sagen "Es war toll". War es auch, aber eben nicht nur und nicht immer. Leider kam mir ein 'Hammer' der Oma dazwischen, bei der ich ja jetzt schon vier Monate wohne. Anscheinend hat sie 50 Euro vermisst während der Vorbereitungen zu ihren Weihnachtsgeschenken und meiner Mutter gegenüber angedeutet, dass ausser ihr und mir keiner in der Wohnung war, was anscheinend so ausgedrückt wurde von ihr, dass sie mich im Verdacht hat, die 50 Euro an mich genommen zu haben...

In dem Augenblick hat mir das fast gereicht, um zu sagen "Jetzt zieh' ich aus. Mir reicht's."

Mittlerweile denke ich schon wieder entspannter darüber, denn nicht ich bin (wie in Deutschland zum Glück noch übliche Rechtsauffassung) in der Beweislast, sondern sie. Trotzdem ist unser Verhältnis seitdem etwas angespannt.

Schade.

Schliesslich bin ich sowieso gestresst vom näher rückenden Termin meiner Diplomarbeitsabgabe. Letztendlich erschüttert einen sowas halt in der Grundüberzeugung, wenn man sich wirklich Mühe gibt, ein freundliches und schönes Zusammenleben zu führen und einem dann so ein Vertrauensbruch unterstellt wird. Leider hilft mir gerade wenig, dass die Beweislast bei ihr liegt, denn in ihrem Alter scheint sie doch ein bisschen vergesslich zu werden, so dass sie ihren Irrtum höchstwahrscheinlich nicht einsehen wird und der Verdacht immer noch auf mir lasten wird, wenn ich längst ausgezogen bin. Womit sich einmal mehr bewahrheitet, dass es die Leute, die sich wirklich täglich, um ihre Eltern/älteren Mitmenschen kümmern, auch deutlich mehr abkriegen, als Leute, die nur einmal im Jahr zu Weihnachten vorbeischauen. Werde mich anstrengen, das nicht zu vergessen, wenn ich das nächste Mal eine gereizte Pflegefachkraft sehe...

***
abgelegt unter Leben
26.12.06 20:19


Der Heiratsmarkt

Warum häufen sich in letzter Zeit die Anfragen aus meiner näheren Umgebung bezüglich meiner jetztigen Freundin? Erst mein ehemaliger Mitbewohner, der meinte "Brilliantic, das ist nicht die richtige Frau für Dich."

Dann war ich am Wochenende 2 Stunden in der Stadt und dann komm ich heim und meine Oma meint allen Ernste, wo ich denn so lang gewesen sei.

Sie: "Hast Du eine neue Freundin?"
Ich: "Nein, ich war im Internetcafé."
Sie: "Naja, aber Auswahl gibt's hier ja genügend. Du stellst ja schliesslich schon was dar."
Ich: "..."


Dabei bin ich bis auf den Sex sehr glücklich mit ihr, find' sie gutaussehend, mag es wenn ihr kleiner Frauen-Bauch sich sexy über den Hosenbund wölbt und vermisse nur manchmal ein bisschen den Sex. Einfach mal einen Blowjob zwischendurch oder so... aber: man kann halt net alles haben. Dann hätte ich eine, mit der der Sex superduper ist, mit der ich aber weder reden könnte, noch schöne Sachen unternehmen oder gemütlich zuhause rumschimmeln...

Warum kümmern sich also die Leute drum und je mehr ich drüber nachdenke, desto blöder finde ich das - in mir solche Gedanken und Zweifel sähen...

***
Sehr nett übrigens in der Firma:
Ich erinnere mich noch genau an die Folge von Scrubs, in der Dr. Cox und Chris Turk immer gleichzeitig aufs Klo gehen und Turk sagt: "Dr. Cox, we're on the same pee-schedule." Genau so geht es mir erstaunlicherweise auch mit einem Kollegen, den ich heute schon zum zweiten Mal auf dem Klo treffe. Genauso wie gestern zweimal. Sehr komisch und ich muss sofort an Scrubs denken :-) Und an die vielen grandiosen Folgen :-))

***
Ein ganz heißer Tip von meinem cleveren Vater, wenn einem jemand was am Computer zeigen will: die Maus nicht aus der Hand geben! Sich statt dessen sagen lassen, was man machen soll. Das mit der Maus-aus-der-Hand-nehmen ist nämlich die gängige Praxis auch bei uns in der Firma, die nach dem Motto "Lass mich mal" funktioniert und bei der der Lerneffekt am geringsten ist.

***
Und zum Schluss noch eine der tollsten Spam-Emails, die ich bisher so jemals bekommen habe mit der Betreffzeile:
"You are never too old to have great Sex Guatemala"

=> Der erste Teil: ok, einverstanden, aber "Guatemala"??!!?!?!
***
abgelegt unter Leben
15.11.06 21:05


Blöde Ausdrücke in der Firma...

Wenn man so den ganzen Tag mit den Kollegen zusammen sitzt, dann hört man zumindenstens bei mir schon ganz schön oft eigentlich blöde Ausdrücke und Sprüche, die die Leute benutzen ohne Nachzudenken.

Absolutes Negativbeispiel of all times ist dabei der Ausdruck 'vergasen', der immer noch viel zu häufig verwendet wird. Neulich ein Kollege, als jemand eine mitgebrachte Vesperdose öffnete aus der es ganz ordentlich nach gewärmtem Kohle (Pfui!) roch:

"Willst Du uns vergasen?!?!?"


Super blöd - ist mir jedesmal auf dies Art peinlich, wie wenn in einem Film jemand was blödes tut. Man würde sich am liebsten ganz klein machen, aber man kann nicht wegsehen/-hören...

Auch blöd:

  • ganz schlimmer Ausdruck: "'zum' IKEA fahren"
  • "Besen" für Frau, wie in "Der 'Besen' da hinten, das ist die Karina." -> Resultat: geschmissener Kugelschreiber
  • Gespräch in der Zigarettenpause am "Rauch-o-mat", der eine Taste besitzt, um die Absaugeinrichtung einzuschalten: "Man muss nur unten ein bisschen rumfummeln und schon geht's wieder." -> skeptischer Blick der anwesenden Blonden Kollegin mit dem wundervollen kleinen Bäuchlein -> Gelächter -> "OK, lassen wir das. AGG!"
  • Frauen unter sich: "Du ist das eigentlich Dein Unterhemd, was da rausschaut?" - "Ja, warum?" - "Ach, nur so. Ich hab's mir schon die ganze Zeit überlegt, ob das Dein Unterhemd ist. Schiesser Feinripp?" -> Wow... das war wahrscheinlich die Zeit, als ich von meinem Lieblingsauto erzählt habe, wenn ich irgendwan mal Geld verdiene, wo sie über das Unternhemd nachgedacht hat...

    Ansonsten massiv Stress mit der Diplomarbeit wegen Zeitmangel (4 Monate sind für einen unwissenschaftlichen Menschen wie mich verdammt kurz), Geldmangel wegen Nachzahlung aus dem letzten Jahr für Warmwasser und Strom (Scheisse!) und glücklich - ohne Sex leider...

    Wie mein kürzlich gestorbener Opa immer gesagt hat:

    "Wie's wor'n is, hat's wer'n solle."


    ***
    abgelegt unter Studium
  • 11.11.06 14:39


    Holzstück von Andre Schneider

    Von André Schneider ein Holzstückchen bekommen und gerne aufgehoben :-)

    Fünf Dinge, die Du hast, aber nicht haben willst.
    1. klitzekleine Depressionsneigung 2. Bäuchlein 3. Kahles Haupt 4. kurzen Penis 5. Geldprobleme

    Fünf Dinge, die Du willst, aber nicht hast.
    1. Weltruhm durch Kunst 2. Politische Aufmerksamkeit 3. Geld zum Essen & Haus kaufen 4. Kinder 5. Zeit zum Skateboardfahren

    Fünf Dinge, die Du nicht hast und auch nicht haben willst.
    1. Feinde 2. Einen Fernseher 3. Keine Freunde 4. Keine Freundin 5. Angst

    So schaut's aus... ein Laptop wär nicht schlecht, aber dafür vergeude ich doch nicht meine 'Dinge'... :-)

    ...und kurz noch: Ein Beispiel, warum ich oben das mit der 'Angst' geschrieben habe:

    Schlagzeile auf gmx.de heute im Rummel-Rammel-Bildzeitungsteil:

    Nach Atomwaffentest wächst die Angst vor einem neuen Wettrüsten


    Immer wieder schön, wie "die Angst wächst"... Kann mal bitte jemand aufhören ständig von 'Angst' zu reden!!! Meine Oma: "Brilliantic, ich hab Angst!" - "Vor was?" - "So halt" - da fehlen mir die Worte und GMX bläst ins gleich Horn?!?!? Blödes Rumgetue sag ich.

    ***
    abgelegt unter Leben
    13.10.06 19:10


    gebrechliche alte Leute

    So ganz einfach ist das nicht, wenn man mit seiner Oma zusammen wohnt... letzten Donnerstag ist sie einfach so umgekippt in der Küche, als ich Einkaufen war - es ist ihr wohl schwarz vor Augen geworden und *ZACK* - voll aufs Gesicht und aufs Knie gefallen... auf Fliesenboden. Jetzt hat sie (zum Glück nur) einen riesigen Bluterguß auf der einen Gesichtshälfte und ihre Stimmung ist folglich nicht die Beste. Sie meint, sie würde es nicht mehr lange machen und es war ein schöner Spaziergang gestern Abend bei dem schönen Wetter nötig, dass sie wieder guter Stimmung war heute morgen... Ich hoffe, dass ich ihre Stimmung dauerhaft wieder heben kann... und dass ich nicht der Grund bin für ihre momentane Vergesslichkeit (hat zugenommen meinem Gefühl nach). Nicht dass ich ihre Welt so durcheinander bringe mit meiner Anwesenheit... Das würde mir nachhängen... Ausserdem mach' ich mir jetzt natürlich immer ein bisschen Sorgen, wenn ich morgens aus dem Haus gehe, ob sie abends noch heil ist... bin gespannt auf nachhher.

    ***
    abgelegt unter Leben
    9.10.06 19:52


    In der Strassenbahn auf dem Weg zur Arbeit

    Auf dem Weg zur Arbeit ein Mann vor mir. Liest sehr vertieft. Leider ist es zu eng, als das ich Zeitung lesen kann und so schaue ich ihm kurz über die Schulter. Und folgende Zeilen brennen sich in mein Gedächtnis:

    - "Lassen Sie mich nur machen und binnen einer Viertelstunde haben wir das beste Gras der Stadt."
    - "Das wär' echt Sahne, Mann!"


    Steht sowas in Büchern?!?!? Wenn ja in welchen? Ich konnt's nicht fassen.... "Sahne"?...

    ***
    abgelegt unter Leben
    6.10.06 21:00


    In der Strassenbahn

    Mann in Strassenbahn neulich (23.09.2006):

    "Ich muss aber vorwärts fahren - sonst fällt mir was aus'm G'sicht"


    10 Uhr vormittags... Sehr nett :-))) Musste sehr grinsen und war froh, dass ich zwei Reihen weiter hinten sass...

    ***
    abgelegt unter Leben
    4.10.06 13:07


    Kuhlenkampf im Altersheim

    Gestern mit meiner Oma gemütlich zu Abend gegessen und ein bisschen geschwätzt. Sie meinte dann, am Samstag wäre im Altersheim gegenüber nachmittags ein Film mit Kuhlenkampf gezeigt worden. Auf meine Frage, ob sie denn Lust gehabt hätte, hinzugehen, sagte sie:

    "Was will ich mit dem alten Scheiss? Das interessiert mich nicht."


    Schon noch sehr fit meine Oma :-)

    Ganz im Gegensatz zum Mann meiner anderen Oma. War am Samstag da und kam aus dem Weinen nicht mehr raus. Liegt da im Bett, kann sich kaum noch aufrichten und mehr als ein Flüstern bekommt er auch nicht mehr raus. Die Haut ist fahl und sehr weiß und ich fand', das man es einfach gesehen hat, dass er nur noch ein paar Tage, maximal Wochen leben wird. Und wieder mal hab ich nicht rechtzeitig zugehört und nun sind so viele Fragen in meinem Kopf, die ich ihn gern noch fragen würde... ich Dummkopf!

    Wenigstens wohn' ich jetzt bei meiner anderen Oma und bekomm' von der noch ein bisschen was mit...

    ***
    abgelegt unter Leben
    2.10.06 13:19


     [eine Seite weiter]

    über mich - about me
    Ich bin 31 Jahre alt, Langzeitstudent, studiere Maschinenbau und habe soeben meine Diplomarbeit begonnen. Ich interessiere mich sehr für schöne & künstlerische Dinge - sei es Design, Malerei, Photographie oder Architektur. Ich zeichne, photographiere und gestalte selbst, wenn auch nicht oft.

    Maschinenbau habe ich eher aus der Erwägung heraus angefangen, dass man als mittelmässiger Künstler wenig bis gar kein Geld, als mittelmässiger Maschinenbauer aber mittelmässig Geld verdient; für Kunst gibt es keine objetiven Kriterien, die einem für eine bestimmte Qualität einen bestimmten Lohn sicherstellen - für Maschinenbau sehr viel eher.

    Auch wenn es sich vielleicht komisch anhört, kommt mir die Anonymität dieses Blogs sehr gelegen, denn sie erlaubt es mir, relativ frei zu schreiben und mit diesem Blog vielleicht einen kleinen Beitrag zum Umdenken auf Gebieten leisten zu können, die mir in unserer Gesellschaft wichtig sind.

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