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Studium

Studium: vorletzter Streich... seidenglatt

Heute meinen Diplomvortrag in der Firma gehalten. Sehr nervös gewesen, aber wohl ziemlich gut rübergekommen. Geschäftsführer war da und Abteilungsleiter usw.... sehr schön... mein Chef hat meine Ergebnisse begeistert vor den übrigen Leuten präsentiert und gelobt - auch wenn da vermutlich ein bisschen Profilierung seinerseits dabei war - so dumm auf ein krankes Pferd zu setzen ist er nicht.

letzten Freitag ja der Vortrag am Institut, das meine Diplomarbeit betreut hat. Dort das genaue Gegenteil. Mein Arbeit auseinander genommen von den Assitenten.

Das witzige: Das Institut schreibt in seinen Leitlinien, dass der Kundendienst - in dem Fall meine Firma - das oberste Ziel ist - und dennoch wurde mir dieses blöde theoretische Modell aufgedrückt, von dem die Assistenten selbst hinter vorgehaltener Hand sagen, es sei 'ein Riesenscheiss'. Offiziell aber wird mir vorgehalten, ich hätte das Modell zu wenig behandelt - was gar nicht das Ziel der Firma war - das Modell war für die viel zu theoretisch und verkopft.

Fazit: Firma zufrieden trotz blödem Modell - was wäre da schönes rausgekommen, wenn ich mich ganz um die Interessen der Firma hätte kümmern können, statt 'dem Modell' hinterherzuhecheln...

Werde dem Professor nach Erhalt meiner Urkunde mal einen netten Brief schreiben, wie sich der elitäre Anspruch mit solch komischen Aussendarstellungen verträgt...

***
abgelegt zum vorletzten Mal unter Studium
7.5.07 20:34


Studium: vor-vor-vorletzter Akt

Exmatrikuliert habe ich mich vorhin :-)

fehlen noch:

- Diplomvortrag
- Diplomzeugnis
- Diplomfeier

...und wehmütig ist mir in meiner ehemaligen Studienstadt überhaupt nicht (wie meine Oma vermutet hat)... im Gegenteil: Glücklich zum Platzen!!! :-)))

***
abgelegt zum vor-vor-vorletzten Mal unter Studium
12.4.07 15:46


Studium (fast) vorbei :-)))

Am Dienstag hab ich endlich (!) meine Diplomarbeit abgegeben. Bis zuletzt daran geschrieben und weil die Zeit nicht mehr reichte, haben mir meine Eltern einen Farb-Tintenstrahldrucker (obwohl ich die Dinger hasse, weil sie so eine Umweltsauerei sind und so teuer) vorbei gebracht und ich hab die letzte Seite um 2 Uhr 30 gedruckt, die letzte CD um 4 Uhr 35 gebrannt und bin um 5 Uhr 45 aufgestanden, hab mich in den Zug gesetzt und bin sie binden gefahren in die Stadt meiner Uni. Dort gleich in den Copyshop, mit meiner Freundin gemütlich zu Mittag gegessen und um halb vier war ich erlöst :-)))

Mann, war das ein geiles Gefühl! Und dann erstmal heim, um zu schlafen. Nach 2 Wochen mit durchschnittlich 5 Stunden Schlaf mit der Tendenz zu immer weniger gegen Ende der 2 Wochen bitter nötig. Ich sah so schlecht aus, wie noch nie vorher - Augenringe und alles...

Heute bin ich im Bezug auf Müdigkeit endlich wieder so halbwegs fit... das Alter :-)

Aber ganz ganz dick: Das ERSTE eigene Geld jemals auf meinem Konto (wenn man mal von den 400-Euro-Job-Entlohnungen absieht und dem Geld, das ich mir früher mit dem Austragen von Zeitungen usw. verdient habe)! So viel Geld hatte ich noch nie auf meinem Konto... ist das geil... selbst wenn's nur die Hälfte von dem ist, was meine ehemaligen Studienkollegen mittlerweile bekommen... für mich ist's so viel, dass ich aus dem Grinsen gar nicht mehr rauskomme :-)))

Bin ich froh, meinen Eltern nun endlich nicht mehr auf der Tasche zu liegen! Jetzt muss ich nur noch auf die Note warten, die mir aber eigentlich grad so wurscht ist wie nochmal was... ab dafür!

***
abgelegt unter Studium
1.3.07 21:57


Wow! Schlimmer geht's nimmer...

die letzten Tage jeweils nur 3 bis 4 Stunden geschlafen nachts. Vorher und zwischen den kurzen Schlafpausen an der Diplomarbeit geschrieben.... und tagsüber regulär 8 bis 10 Stunden in der Firma gearbeitet... langsam krieg ich Augenringe und müde bin ich, dass ich 3 Tage durchschlafen könnte. Dienstag gebe ich das Ding ab und Mann-O-Mann freu ich mich auf den Zeitpunkt, wenn das Ding im Institut liegt und nicht mehr auf meiner Seele... leider muss ich noch ganz schön viel dran machen... wie 95 Prozent der Diplomanden halt vermutlich... "Nur ein paar Tage mehr Zeit..."

Aber meine Stimmung ist ziemlich gut gerade... wobei das immer schwankt zwischen super-hoch und ziemlich tief... je nachdem welche Seite der Arbeit ich mir gerade ansehe. Leider konnte ich, der Fanatiker der schönen Bilder, nicht mehr viele schöne Bilder unterbringen, weil ich nicht mehr dazugekommen bin, schöne Grafiken für die Diplomarbeit zu machen... Dabei finde ich, dass das Details sind, die schön vom Inhalt ablenken und wenn jemand viel Zeit in die Ausarbeitung gesteckt hat, dann wirkt auch der Inhalt gleich ganz anders... auch wenn der Inhalt eigentlich der Masstab sein sollte... für ein Uni-Institut, das ein Logo-Farbkonzept bzw. ein Corporate Design hat vermutlich auch nicht unwichtig...

Bin auf jeden Fall sooo froh, wenn ich fertig bin....

***
abgelegt unter Studium
22.2.07 17:40


Fast fertig...

Nachdem ich ja jetzt schon 2 Wochen arbeite und nur noch 1.5 Wochen Zeit habe für meine Diplomarbeit, werde ich langsam nervös. Auch mit 8 Stunden Arbeitszeit kommt man nämlich nicht immer aus (12 Überstunden bis jetzt) und damit war Abends nicht mehr so viel mit an der Diplomarbeit arbeiten, wie ich mir das vorgestellt hatte. Nachdem ich kurz ausgerechnet hatte, wieviel Zeit mir pro zu korrigierender Seite meiner Diplomarbeit noch bleibt bis zur Abgabe, habe ich die Rechnung lieber schnell wieder vergessen... So wenig Zeit - immerhin wird der Inhalt langsam so, dass ich mich hinterher auch hinstellen kann und gerne sage, dass das von mir ist :-)

Ein bisschen überwältigt war ich am Anfang schon durch den neuen Job. Wenig Zeit und gleichzeitig keinen Masstab dafür zu haben, wie gut man den aufgetragenen Job eigentlich erledigt hat, sind ganz schlechte Voraussetzungen für einen gemütlichen Feierabend... Ansonsten bin ich komplett auf meine Diplomarbeitsabgabe fixiert... Wo ich mir allerdings noch nicht sicher bin, ist die Urheberrechtsfrage. Das mich betreuende Institut möchte nämlich die Rechte an meiner Diplomarbeit übertragen haben und in der offiziellen Anleitung für Diplomarbeiten, die meine Uni veröffentlicht hat, steht ganz klar, dass man als Diplomarbeiter die Rechte an der Arbeit hat und sie zwar übertragen kann, aber nicht muss. Und jetzt bin ich etwas nervös, ob sie die Arbeit überhaupt annehmen, wenn ich die Rechte nicht übertragen will... Mal sehen, wie ich das mache.

***
abgelegt unter Studium
18.2.07 18:37


Erster Arbeitstag!

Gestern hatte ich also meinen ersten Arbeitstag und ich muss sagen: es fühlt sich total gut an :-))) Steigern kann man das gar nicht mehr - vielleicht genauso gut wird der Tag sein, wenn das erste Mal wirkliches Gehalt auf meinem Konto eingeht am Ende dieses Monats und ich keines mehr von meinen Eltern brauche :-))) Sehr cool :-))) Leider muss ich halt jetzt heim und den Rest meiner Diplomarbeit fertig machen... nix mit Feierabend...

was auch ein bisschen ungewohnt ist, ist die Tatsache, dass ich in der Firma ab sofort jede Minute auf ein Projekt verbuchen muss. Bisher wars egal, wann ich gekommen und gegangen bin (90 Überstunden auf meinem Gleitzeitkonto). Das ist jetzt nicht mehr so und etwas komisch, denn ich kann nicht einfach 2 Stunden länger bleiben, um noch was fertig zu machen, was ich in der regulären Zeit nicht geschafft habe, denn die Zeit wird auch Abends gerechnet.

Ansonsten: geiles Gefühl und jetzt werd' ich weiter an meiner Diplomarbeit schreiben, damit das auch anhalten kann...

***
abgelegt als einer der letzten Beiträge zum Thema Studium
2.2.07 20:23


Bin gespannt auf meinen ersten Arbeitstag

Oja! Bin sehr gespannt auf meinen ersten Arbeitstag. Übermorgen ist der. Bin ausserdem gespannt auf meine Diplomarbeit, denn die ist immer noch nicht fertig und ich werde sie Abends und am Wochenende fertig schreiben müssen. Mein Uni-Betreuer für die Diplomarbeit hat gemeint, ich solle am Freitag die bis auf Rechtschreibfehler fertig gestellte Arbeit bei ihm vorstellen. Aber erstens ist das ja dann mein zweiter Arbeitstag und ausserdem - da gebe ich meinen Eltern völlig Recht - ist es wenig sinnvoll eine Arbeit, wenn man 2 Monate Zeit bekommen hat, einen Monat vorher schon bis auf Rechtschreibfehler fertig zu haben. Also habe ich meinem Uni-Betreuer eine wohl überlegte Email geschickt, dass ich 'das Termin-Angebot' am Freitag nicht annehmen will und stattdessen die Arbeit zu meiner und zu seiner Zufriedenheit Ende Februar abgeben werde. Ich hoffe, er schluckt das und schmeisst mich deswegen nicht raus, lehnt die Annahme der Arbeit ab oder was ähnlich für mich Schlechtes... Da hab ich ehrlich ein bisschen (viel) Bammel davor.

Andererseits meinte mein Vater neulich, er (mein Uni-Betreuer) wäre der Dienstleister und ich der Kunde, und er (mein Uni-Betreuer) könnte eigentlich gar nichts Schlimmes machen - das hoffe ich mal ganz schwer. Ansonsten bin ich gerade ziemlich stolz auf den Ansatz, den ich jetzt (endlich) gefunden habe und er so schön verkopft und theorielastig ist, dass er dem Institut sicher gefällt. Leider hat er keinen Mehrwert für die Firma und das schmerzt mich. Ich Dummkopf habe mir halt das Thema der Arbeit zu detailliert vorgeben lassen und mir damit selbst den Spielraum für die Bearbeitung der eigentlich von der Firma kommenden Problemstellung genommen. Mein Rat deswegen an Diplomanden, die ihre Diplomarbeit in einer Firma schreiben wollen: das Thema sollte keine konkrete Vorgehensweise vorgeben, die sich nicht noch nachträglich auf den tatsächlich notwendigen Weg zur Problemlösung anpassen lässt und ausserdem die Interessen der Firma bedienen und nicht die der betreuenden Forschungseinrichtung. Aber dafür ist's jetzt zu spät.

Am Donnerstag mehr von meinem Beginn des Arbeitslebens... ENDLICH!

***
abgelegt unter Studium
30.1.07 13:42


Diplomarbeit zwischen Firma und Uni

Könnte ich jetzt im Nachhinein nochmal wählen, dann hätte ich das mit der Diplomarbeit bei der Firma schön bleiben lassen. Gleichzeitig Diener zweier Herren zu sein, das beisst sich. Gleichzeitig wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Interessen zu genügen ebenfalls. Gleichzeitig zwei Betreuer zu haben auch. Ist einfach nicht zu empfehlen, wenn man von der Uni kommt, denn meiner Erfahrung nach stellen sich die Uni-Doktoranden und Professoren den Verlauf der Arbeit ganz anders vor, als dies für die Themenstellung der Firma nützlich wäre.

Am Wochenende hatte ich eine kurze Session mit meinem Vater und musste, während er mir die Wissenschaftlichkeit erklärte, die noch in meine Arbeit muss, kräftig grinsen, weil's einfach so abgehoben war. Auf Teufel komm raus schreibe ich nun gerade Theorie, die nie jemand brauchen wird und plage mich mit theoretischen Betrachtungen, die ich nur mache, damit es gemacht ist. Mein Vater dazu:

"Sowas will Dein Betreuer lesen."


Das Blöde ist, dass ich darüber nur noch wenig Zeit habe, mich um den eigentlichen praktisch methodischen Leitfaden für die Firma zu kümmern... Ich male mir gerade schon mehrmals täglich im Kopf aus, wie ich bei der Präsentation am Uni-Institut den sturen Fragen nach dem Nutzen meiner theoretischen Betrachtungen gegenübertreten werden muss. Meinem Uni-Betreuer reicht nämlich nicht, dass ich die Theorie schreibe; nein, sie muss auch noch Vorteile bieten! Hab aber schon einige schöne Argumente gesammelt. Unter anderem das, dass mir von meinem Betreuer eine so konkrete Vorgehensweise für die Arbeit vorgegeben wurde, dass ich gar nicht wirklich auf das eigentliche ursprüngliche Ziel der Arbeit eingehen konnte. Wie hätte ich auch vorher schon wissen sollen, wo die Kernprobleme liegen würde. Da dann vorab ein Vorgehen festzulegen, das ist so etwa, als ob ich jetzt schon die Basketballstiefel für meinen zukünftigen Sohn kaufen würde in der Annahme, dass dieser mal gross, sportlich und ein Junge wird...

Deswegen ein herzlicher Rat an jeden, der eine Diplomarbeit in einer Firma schreiben will: Aufgabenstellung nicht so konkret vorgeben lassen vom Betreuer!

***
abgelegt unter Studium
23.1.07 20:16


Verspätung

bei meinem Uni-Betreuer eine 2-monatige Verlängerung für die Abgabe der Diplomarbeit bekommen. Jetzt ist die Arbeit seiner Meinung nach noch 'ungenügend', weil ich das Steckenpferd des Professors nicht ausreichend gewürdigt habe. Mein Vater - auch Professor - meinte, mein Betreuer wüsste einfach noch nicht, wie gut ich bin. Tat das gut, sowas Nettes zu hören :-))) Bin mal gespannt, wie stark ich mich in die Bredouille geritten haben. Auf Anraten meiner gesamten Bekannt- und Verwandschaft habe ich den Arbeitsvertrag zum 1.Februar unterschrieben, obwohl ich die Arbeit bis dahin noch gar nicht ganz fertig haben werde. Auf Anraten meiner Eltern, soll ich das Ding dann einfach abgeben so wie's ist und egal was mein Uni-Betreuer meint. Ich hoffe nur, der hat meinem Chef in der Firma noch nicht gesteckt, was er von meiner Arbeit hält. Der Firmenchef verhält sich gegenüber mir nämlich etwas komisch finde ich... mal sehen - im Moment häng ich auf jeden Fall ziemlich in der Luft.

A propos Luft: Die Hysterie in der Firma war nicht mehr zu überbieten. Punkt 16 Uhr sind 80 Prozent der Leute heimgegangen wegen Sturmwarnung und ich habe den Verdacht, Deutschland ist einfach nur froh, dass sie mal wieder abgelenkt werden von Atomkraft, Stoiber-Nachfolge und Gesundheitsreform, weil's ums nackte Überleben geht....

***
abgelegt unter Studium
18.1.07 18:45


Zeitverzug bei Diplomarbeit

Mit meiner Diplomarbeit läuft's gar nicht gut. Ich hab mich verzettelt zwischen der Arbeit fürs Institut und für die Firma und jetzt ist der Doktorand, der meine Arbeit betreut unzufrieden mit meiner Arbeit. Ihm fehlt das theoretische Modell, dass sein Chef, der Professor, der das Institut leitet, entwickelt hat. Ganz schlecht, denn Abgabe wäre am 31.12. gewesen - jetzt darf ich verlängern laut meinem Betreuer, aber ob das die Prüfungskomission so akzeptiert, das habe ich bis jetzt nur mündlich von meinem Betreuer bestätigt. Dazu kommt, dass ich den Arbeitsvertrag mit der Firma, nach dem ich am 1.Februar beginnen soll noch nicht abgegeben habe und sich vermutlich der Chef der Firma schon Gedanken macht, ob ich ihm abspringe. Dummerweise kann ich ihm aber momentan eigentlich noch gar nicht fest zusagen und also den unterschriebenen Vrrtrag geben, weil ich ja nicht sicher bin, ob ich bis dahin überhaupt fertig bin... Dummerweise fehlen in meiner Arbeit abgesehen von dem theoretischen Modell auch noch 60 Seiten Text, der bis jetzt nur aus Konzept besteht...

Gestern früh war ich wieder soweit, dass ich mir gedacht habe, dass es vielleicht am schönsten wäre, wenn mich jetzt ein Auto rammt oder ein Herzinfarkt erwischt - allerdings musste ich dann wieder daran denken, was meine Mutter meine Oma, deren Mann neulich gestorben ist, gefragt hat. Die Oma hat nämlich gemeint, am liebsten 'läge sie jetzt neben dem Herrmann.' Und da hat meine Mutter nur trocken gefragt, ob sie da wirklich Lust dazu hätte, jetzt in einem kalten und feuchten Sarg unter der Erde zu liegen, worauf meine Oma wohl gelacht hat.

A propos Oma noch: meine andere Oma ist für meinen Geschmack viel zu christlich - 20 Rosenkränze nachts beten usw. - und hat eben auch den Fetisch 'Weihwasser', von dem sie mir immer was mitgibt, wenn ich aus dem Haus gehe. Mir macht's nix aus und wenn's ihr Spass macht. Und dann meinte sie vorgestern zu meiner Mutter, nachdem sie mir immer so schön Weihwasser 'gibt', 'könnte ich schon längst nicht mehr ohne und wäre süchtig.' Herrlich :-)

***
abgelegt unter Studium
12.1.07 18:50


Prüfungsanspruch verloren?

Heute hab ich angesichts des Zeitmangels bei meiner Diplomarbeit nachgesehen in der Prüfungsordnung, was ich tun muss, um angesichts der drohenden Weihnachtspause vielleicht noch 1 oder 2 Wochen Verlängerung zu bekommen über den Termin hinaus, den ich mir fahrlässigerweise selbst ausgesucht habe. Und was ich dann da gelesen habe (und schon wieder längst vergessen hatte) ist, dass bei Überschreiten der Studienhöchstdauer der Prüfungsanspruch verwirkt sein kann. Und das hat mir dann doch so Bedenken verursacht, dass ich gar nicht mehr klar sehen konnte. Bis jetzt war ich ja eigentlich ganz entspannt, aber der zunehmende Termindruck, der Druck in meiner Familie (in der jeder zu mir meint sagen zu müssen, dass ich jetzt nicht mehr viel Zeit habe - ständig muss ich mir anhören, dass die 2 Abende, die ich in der Woche bei meiner Freundin verbringe lieber Arbeiten soll und dass "es jetzt drauf ankommt") und mein schlechtes Gefühl angesichts des Fertigstellungsstatus' meiner Arbeit bereitet mir jetzt wirklich Kopfzerbrechen.

Manchmal denke ich tatsächlich, dass es schön wäre einfach nicht mehr zu müssen, nicht mehr in diesem Teufelskreis aus Zeitnot und Dingen, für die ich nicht begabt bin, die ich jetzt aber trotzdem tun muss (denke ich), gefangen zu sein.

Leider kann ich die Sachen sehr gut, die ich gerade jetzt nicht können muss. Ich kenne mich toll mit CATIA V5 aus und kenne ausserdem so viele andere Dinge, von denen meinen Arbeitskollegen z.B. teilweise überhaupt keine Ahnung haben, die aber für den Job an sich wichtig und wertvoll sind. Leider will das gerade niemand von mir und stattdessen soll ich mir wissenschaftlich Gedanken über ein Thema machen, dem ich mich viel lieber praktisch nähern würde. Und dann sehe ich an anderen Universitäten so viele Diplomarbeiten, die den wissenschaftlichen Anspruch schon in der Aufgabenstellung gar nicht drin haben, den meine Betreuer von mir wollten. Die Leute machen da konstruktive Arbeiten, dass ich ganz neidisch werde. Und bei mir hiess es, eine konstruktive Diplomarbeit wäre zu wenig...

Dann war ich eigentlich froh, dass mir mein Chef einen Job angeboten hat für 2900 Euro, was wirklich nicht viel ist im Vergleich zu dem Geld, was Bekannte und Freunde von mir (Maschinenbauer) so bekommen, aber Hauptsache ich hab was... und meine Mutter meinte nur: "das ist aber nett viel"

Und jetzt bin ich mir nicht mal sicher, was ich hinterher machen soll...

Ach ja... mer hat's net leicht :-)

...was ich mir aber immer wieder denke im Gedenken an meinen neulich gestorbenen hessischen Opa: "Wie's worn is, hatt's wer'n solle." Und dann geht's mir wieder besser :-)

***
abgelegt unter Studium
18.12.06 20:48


Anleitung zum Strukturierten Arbeiten für Diplomarbeiten

Ansätze zu strukturiertem Verfassen von Diplomarbeiten
Ausgangssituation


Der Verfasser dieser Zeilen fand sich 7 Wochen vor dem drohenden Abgabetermin seiner Diplomarbeit in einer unangenehmen Lage. Zwar hatte er hunderte von Seiten voll mit interessanter und auch mehr oder weniger zur Themenstellung der Diplomarbeit passender Literatur gefunden, aber die Strukturierung dieser Quellen wollte ihm nicht so recht gelingen. In dieser verzweifelten Situation nahm er Kontakt zu gut informierten und fachkundigen Quellen auf (der ‚professorale’ Vater), um diesen im Hinblick auf gewiss überall auf der Welt angewendete, dem Verfasser selbst aber unbekannte, systematische Vorgehensweisen zu befragen. Da verwandtschaftlich vorbelastet und auch generell hilfbereit, schlugen die Quellen dem Verfasser die nachfolgenden drei Vorgehensweisen vor, um seine Diplomarbeit rechtzeitig und zur Zufriedenheit aller Beteiligten fertig stellen zu können. Da der Verfasser froh gewesen wäre, hätte er früher von zumindestens einer der drei Prinzipien/Ansätze für systematisches und wissenschaftliches Arbeiten (d.h. Schreiben einer Diplomarbeit) Kenntnis gehabt, beschloss dieser, diese geballte Weisheit der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Die Ansätze lauten Gliederungsansatz, Bilderansatz und Stichwortansatz und werden im Folgenden kurz vorgestellt.

Gliederungsansatz
Der Gliederungsansatz basiert auf der Festlegung einer groben Gliederung der Diplomarbeit. Hernach wird jeder Gliederungspunkt hinsichtlich seiner zu erwartenden, plus eventuell bereits vorliegenden Textteilen, Seitenzahl eingeschätzt. Zu Beginn jedes Gliederungspunktes der ersten Ebene muss im Sinne eines ‚Pflichtenheftes’ eine kurze bis zu halbseitige Zusammenfassung des Kapitelinhaltes angefügt werden.
Aus diesen beiden Maßnahmen ergeben sich eine Seitenzahl, die es einzuhalten gilt sowie, ähnlich einem Pflichtenheft, ein einzuhaltender Inhalt als Richtlinien zur Erstellung der Arbeit.
Sollten später im Verlauf des Verfassens der Arbeit bei einem Kapitel mehr Seiten als vorhergesagt benötigt werden, so muss der zusätzliche Seitenumfang an anderer Stelle der Gliederung weggenommen werden, so dass die Gesamtseitenzahl gleich bleibt.

Bilderansatz
Der Bilderansatz basiert auf zwei Prinzipien. Das erste lautet „Keine Seite ohne Bild/Tabelle.“ Der Sinn dieses ersten Prinzips ist die Strukturierung des Textes um die Bilder herum, was dafür sorgt, dass keine endlosen und uferlosen Textwürmer entstehen, die schwer zu verstehen sind – das gilt auch für den Verfasser selbst, wie der Autor am eigenen Leib erfahren musste. Denn wie informierte und fachkundige Quellen es ausdrücken: „Bilder sind einfach netter.“
Das zweite Prinzip ist dabei, dass der das Bild beschreibende Text den Umfang der Seite, auf der das Bild abgebildet ist, nicht überschreiten soll. Dies sorgt automatisch dafür, dass der Verfasser gleich merkt, wenn sein Text zu lang wird. An Stelle der Bilder können auch Tabellen verwendet werden, welche den Vorteil haben, Sachverhalte für den Leser übersichtlich und schnell vergleichbar auf einer Seite gegenüberzustellen.
So sagt die informierte und fachkundige Quelle:
„Wenn man Tabellen macht, dann zeigt man dem ‚geplagten’ Mitmenschen, dass man sich bemüht hat, den Stoff zu strukturieren“, was einem mindestens die Sympathie des Lesers erhält, auch wenn die Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt waren ;-)
Was die Bilderzeugung betrifft, so dürfen Bilder/Diagramme auch problemlos von Hand gezeichnet sein, wenn dadurch die Aussagekraft nicht geschwächt wird; dies spart Zeit und sollte man vor Abgabe der Arbeit noch Zeit übrig haben, so lassen sich diese Grafiken/Bilder auch noch detailgetreu und ‚schöner’ in entsprechenden Programmen erzeugen.

Stichwortansatz
Bei der Anwendung des Stichwortansatzes sollte man sich zu jedem Kapitel fragen „Welche Stichworte sollte ich in diesem Kapitel bringen?“
Hat man diese Stichworte, dann sollen zu jedem Stichwort 2 Sätze beschreibender Text verfasst werden und im Anschluss daran, zu jedem Stichwort die Literaturstellen suchen, die am besten passen. Im Fall des Begriffs „Änderungsszenario“ hiessen die 3 Stichworte, auf denen man aufbauen sollte, dann „Änderung“, „Szenario“ und „Änderungsszenario.“
Allgemeine Bemerkungen
Diese 3 Ansätze können natürlich beliebig kombiniert werden, was sich im Übrigen auch anbietet; zum Beispiel, indem man zu den Bildern die entsprechenden Stichworte festlegt.
Schlussendlich gilt, dass „das, was dasteht als Diplomarbeit, in sich geschlossen sein muss“ und „besser erst formal ganz fertig gestellt [Gliederung, Literaturquellen, Fußnoten, Bilder,…] und erst im Anschluss daran die Kapitel intern umgestellt, verbessert und optimiert werden soll.“
Was ebenfalls helfen kann bei der Strukturierung der Arbeit ist eine Rückwärtsterminierung. Dazu legt man fest, was in welchem Kapitel fehlt, wie viel dort fehlt und legt anschliessend mit Bezug auf den Abgabetermin unter Einplanung ausreichender Sicherheitsreserven ein Tagesziel für die verbleibende Zeit fest.

Auf dass jemand, der auf der Suche nach einer Anleitung für strukturiertes Arbeiten bei der Erstellung einer Diplomarbeit ist, ein paar Anregungen bekommt :-)

***
abgelegt unter Studium
16.12.06 10:48


Stress...

noch 3 Wochen bis zum Abgabetermin meiner Diplomarbeit. Statt besser und fertiger zu werden, ähnelt mein Werk immer mehr einer Müllhalde; offene und unfertige STellen auf jeder Seite. Unbeantwortete Fragen hinter jedem Absatz und so viel zu tun. Zu allem Überfluss hat die Firma über Weihnachten zu und ich weiss nicht, wo ich dann die Arbeit zu Ende schreiben soll! Zuhause? Kein richtiger Computer. Laptop habe ich nicht und mitnehmen kann ich meinen schon gar nicht. Dafür habe den Datensatz für die Firma, den ich nebenher bearbeitet habe, doch noch fertig bekommen, weil sich der Termin der Kunden nach hinten verschoben hatte und so war der Montag nicht gar so schlimm, wie ich mir das ausgemalt hatte. Ich bin um 3 Uhr früh aufgewacht und um 4:45 aufgestanden, um pünktlich um 7 in der Firma zu sein - hat auch funktioniert :-) Mein Chef hat mich gefragt, wie meine Pläne für die Zeit nach meiner Diplomarbeit aussehen und ich könnte mir momentan nichts besseres vorstellen, als endlich zu arbeiten. Leider steht da noch meine Diplomarbeit im Weg und ich hoffe, sie wirft letztendlich nicht ein zu schlechtes Zeichen auf mich... und meine Arbeitsfähigkeit...

***

Gestern meine Freundin mit dem Thema 'Metadaten' in den Schlaf gequatscht. Dabei finde ich das Thema wirklich wichtig und wundere mich täglich, dass sich kein Mensch dafür interessiert. Deswegen demnächst an dieser Stelle ausführlich über dieses Thema :-)

***

Ich bin fertig - immer um frühestens 8 Uhr zuhause, dann 1 STunde mit der Oma zu Abend essen und gemütlich schwätzen und schliesslich noch 1 Stunde mit ICEM Surf Übungen machen, um vielleicht doch noch als Studio-Engineer bei Porsche zu landen... bin ich froh, wenn ich endlich mit Studieren fertig bin - dann muss ich wenigstens nicht mehr so sehr jeder Monatsmitte entgegensehnen, damit mein Konto wieder kurzfristig aus den roten Zahlen rauskommt...

***
abgelegt unter Studium
14.12.06 19:31


Sorgen...

Tja, mittlerweile wird die Zeit knapp für meine Diplomarbeit und ich könnte kotzen. Letzte Woche habe ich einen Probejob von meinem Team-Leiter bekommen, bei dem ich den Eindruck hatte, der Job wäre so eine Art Probe, wie fit ich bin, denn er hat mich schon gefragt, was ich hinterher für Pläne habe. Also hab ich das angefangen und am Montag um 7:00 sollen die CAD-Daten beim Kunden sein. Gestern Abend war Weihnachtsfeier in der Firma und um 21 Uhr war ich schon leicht genervt, denn der Datensatz war nicht in Ordnung, weswegen ich ihn nicht schicken konnte. Also muss ich wohl Montag früh um 6 dort auftauchen, und hoffe, ich kriege das Zeug bis 7:00 fertig. Dabei müsste ich eigentlich jede Sekunde an meiner Arbeit schreiben. Mein Freundin erwartet, dass ich auch noch ab und zu vorbei schaue und ich würde am liebsten nicht mehr schlafen, was ich vielleicht auch bald nicht mehr kann - heute morgen um 5 Uhr aufgewacht, weil ich mir Sorgen wegen der Diplomarbeit gemacht habe. Sex hatte ich auch schon lange keinen mehr. Dabei würde ich so gerne mal Sex vorm Aufstehen haben und als ich vorgestern meine Freundin morgens mit einem Blowjob verwöhnen wollte, da wollte sie nicht! Mann! Ich fände das sehr cool und jetzt wollte ich, dass wenigstens sie ab und zu Spass hat und dann dass.

Was ich unbedingt noch loswerden muss bezüglich der Killerspiele: wieder diese verkackte Hysterie. Da sterben in Afrika in manchen Ländern 100tausende pro Jahr durch Gewalt und nur weil hier ein paar verwirrte Gestalten, die nebenher auch noch Ballerspiele am Computer spielen (was seit meiner Jugend für jeden Jungen, den ich kannte Pflichtprogramm war), dreht wieder ganz Deutschland hohl und schliesst Schulen. Irgendwo habe ich den cleveren Satz gelesen:

"Warum wollen Leute, die nicht einmal einen PC sauber hoch und wieder runter fahren können, entscheiden welches Spiel ich kaufe/spiele?"


Genau das. Wieder so ein Ausdruck - "Killerspiel" - der so schön ungenau von der Politik harte Massnahmen fordert. Gestern lass ich in der Zeitung davon, dass ein Politiker 208.000 Bombenbauanleitungen im Internet gefunden haben will im Vergleich zu 38.000 im Vorjahr. Hat er die alle einzeln gesucht? Wie kann er das so genau beziffern? Was bezweckt er mit dieser Zahl? Verbieten vermutlich...

Sehr clever dagegen: ein schon etwas älterer Artikel von Wendelin Wiedeking über das Davidprinzip

Und noch ein Photo von schwarzen verwelckten Rosen nach Horst Janssen, das ich neulich gemacht habe und das mir gut gefällt:
9.12.06 21:52


Bin ich in einer Kommune gelandet?

Manchmal sticht mir in letzter Zeit die Ähnlichkeit des Firmenalltags zu einer Kommune ins Auge.

Gutes Beispiel ist z.B. das Verhalten zu vieler Kollegen, was das aufs-Klo-Gehen betrifft. Die lassen die Türen offenstehen, es wird nicht abgeschlossen, es wird nicht runtergspült, alte Klopapierrollen werden einfach neben das Klo gestellt, statt zum Abfall getragen. Irgendwie komm ich mir teilweise vor, wie im Kindergarten.

Neulich sass ich auf dem Klo (siehe rotes Kreuz im Bild unten) und jemand kam rein, benützte das Pissoir, ging wieder und liess beide Türen offen stehen! Sowohl die zum Herrenklo, als auch die zum stark frequentierten Gang, neben dem darüber hinaus auch noch 2 Kollegen in nächster Nähe zum Klo sitzen! Und ich pupste und kackte da fröhlich vor mich hin, während draussen womöglich die halbe Firma vorbeispazierte und alles mitbekam - nicht nur die halbe Firma womöglich, sondern vielleicht war sogar noch der ein oder andere Kundenvertreter mit dabei. Was das für einen Eindruck macht, wenn man einen geschäftlichen Termin hat und in den Büroräumen steht irgendwo eine Tür einen Spalt offen und es furzt jemand raus?!?!? Ich find's blöd.



Tatsache ist auf jeden Fall, dass das wirklich mehrere der Kollegen konsequent durchziehen, dieses Tür offen-stehen-lassen. Und so geh' ich zwischendrin immer einen Stock tiefer, wo diese Gemeinschaftsgefühl beim aufs Klo gehen, nicht so verwurzelt ist.

Wie MC Winkel in einem ganz alten Beitrag so herrlich über die geschrieben hat, denen der Strahl versiegt beim Pinkel vor Publikum, so geht es mir und wenn ich das dann auch noch auf dem Klo sitze und fürchten muss, dass der nächste, der reinkommt, beim Rausgehen die Tür offen lässt, dann geht bei mir gar nix mehr... für mich ist das nix... Auch wenn ich schwer beeindruckt war vom letzten Toy Machine-Skateboard-Video, in dem der von mir sehr geschätzte Ed Templeton einen ordentlichen Haufen in das Klo des Motels setzt, während Toymachine Teamfahrer Diego nebendran seine Haare rasiert. So locker ging das bei mir gar nicht...

In der Firma stört's mich auf jeden Fall.

...

Schöner Satz von Harald Schmidt neulich:

"Viele Deutsche wandern ja jetzt ins Ausland aus. Vielleicht kriegen sie dort ja wieder ihre alten Arbeitsplätze."


Da kam mir erst nach einiger Zeit, die ganze satirische Tiefe... sehr clever... lustig, aber das Lachen bleibt im Hals stecken...

***
abgelegt unter Studium
6.11.06 18:52


 [eine Seite weiter]

über mich - about me
Ich bin 31 Jahre alt, Langzeitstudent, studiere Maschinenbau und habe soeben meine Diplomarbeit begonnen. Ich interessiere mich sehr für schöne & künstlerische Dinge - sei es Design, Malerei, Photographie oder Architektur. Ich zeichne, photographiere und gestalte selbst, wenn auch nicht oft.

Maschinenbau habe ich eher aus der Erwägung heraus angefangen, dass man als mittelmässiger Künstler wenig bis gar kein Geld, als mittelmässiger Maschinenbauer aber mittelmässig Geld verdient; für Kunst gibt es keine objetiven Kriterien, die einem für eine bestimmte Qualität einen bestimmten Lohn sicherstellen - für Maschinenbau sehr viel eher.

Auch wenn es sich vielleicht komisch anhört, kommt mir die Anonymität dieses Blogs sehr gelegen, denn sie erlaubt es mir, relativ frei zu schreiben und mit diesem Blog vielleicht einen kleinen Beitrag zum Umdenken auf Gebieten leisten zu können, die mir in unserer Gesellschaft wichtig sind.

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